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Hart am Limit - "Trans Himalaya"

Die Ost-West Durchquerung

Prolog

So nennen wir diese Herausforderung, welche eine Durchquerung des gesamten Himalayagebirges mit dem Rad, von Ost nach West vorsieht. Der Start wird in Kunming, der Stadt des ewigen Frühlings, in der Provinz Yunnan (Südchina), erfolgen. Anfang Mai, kurz bevor die vom Winter zugeschneiten und unpassierbaren Passstraßen für den örtlichen Verkehr wieder geöffnet werden, wollen wir unsere Expedition über den Dachfirst der Welt antreten.

Die Durchquerung

Von Kunming (Provinz Yunnan in Südchina) aus werden wir etagenförmig in den Transhimalaya aufsteigen und die abgelegene Region Osttibet durchqueren, aus welcher nur sehr wenige Informationen an die Außenwelt dringen. Was wohl an den schwer zugänglichen Tälern liegt, welche nur im Hochsommer zu erreichen sind. Nachdem wir die gewaltigen Flüsse Jangze und Mekong überquert haben, werden wir uns immer öfter auf Höhen zwischen 4000 und 5000 m bewegen. In dieser Region von Osttibet kommt es in der Monsunzeit immer wieder zu schweren Unwettern mit riesigen Erdrutschen. Somit können auch die Straßenverhältnisse (Pisten) katastrophale Ausmaße annehmen.

Der weite Weg nach Lhasa, der Hauptstadt von Tibet, ist gepflastert mit heiligen Stätten und den Kontrollposten der Chinesen, welche es zu umfahren gilt, um uns auf den unbarmherzigen Pistenabschnitten unserem Ziel entgegen zukämpfen. Von Lhasa aus geht es weiter zum heiligen Berg Kailash, welcher für die Tibeter und Hindus im Himalaja das Zentrum des Universums darstellt. Schritt für Schritt bewegen wir uns tausende von Kilometern über den Dachfirst der Welt in Richtung Westtibet, wo sich geheimnisvolle Seen befinden und die Pässe mit weit über 5000 m Höhe den Himmel berühren. Vorbei am legendären K2 mit 8611m mitten im Karakorum gelegen, verlassen wir den Transhimalaya in Richtung Taklamakan Wüste. Es geht vorerst hinunter ins heiße Tarimbecken von wo aus wir Kashgar, die alte Stadt an der Seidenstraße, erreichen. Von hier aus werden wir das riesige Reich China verlassen und in die Welt von Zentralasien eintauchen. Fortan geht es wieder hinauf in die mächtigen Berge des Thien Shan oder auch Himmelsgebirge genannt, welche eine gewaltige Mauer aus Eis und Fels in Kirgisistan bilden.

Jenseits dieser Berge liegt unser Ziel der Radexpedition 2004, die Hauptstadt der Zentralasiatischen Republik Kirgistan, Bishkek. Nach ca. 5000 km Wegstrecke auf unseren Mountainbikes werden wir letztlich den gesamten Himalaya, das höchste und gewaltigste Gebirge der Erde, in seiner längsten Ausdehnung durchfahren haben. Wir hoffen, durch unsere vier Monate andauernde Radexpedition, noch etwas mehr Licht in dieses weltentrückte Paradies zu bringen. Mit professioneller Foto- und Video-Ausrüstung wollen wir die verschiedensten Menschen und Ihre Kulturen sowie die erlebten Abenteuer im Himalaya dokumentieren. Dazu wird die Presse von unterwegs ständig in der Heimat berichten. Anschließend wollen wir mit noch nie da gewesenen Video- und Fotoaufnahmen unsere Abenteuergeschichten präsentieren und somit unserem Publikum einen bleibenden Eindruck dieser spektakulären Bergwelt vermitteln. Unsere, in der Vergangenheit durchgeführten, Expeditionen geben uns die Erfahrungen, welche für ein solches Abenteuer unverzichtbar sind. Um unser Ziel jedoch zu verwirklichen bedarf es mehr als nur Erfahrungen. In finanzieller sowie technischer Hinsicht Expeditionsausrüstung, etc.) sind wir auf die Unterstützung durch Sponsoren angewiesen.

Daten zur Expedition

  • Gesamt Kilometer: 5.469 km
  • Gesamt Kilometer Piste: ca. 3.500 km
  • Gesamt Kilometer nur in Tibet: 3.319 km
  • Gesamt Kilometer zu Fuß: ca. 80 km
  • Gesamt Höhenmeter aufwärts: 51.022 m
  • Gesamt Höhenmeter abwärts: 49.434 m
  • Gesamt Radstunden im Sattel: 449 Stunden + 22 Minuten
  • Anzahl Himalaya-Pässe: 61 Stück
  • Höchster Standort per Rad: Jieshan Daban Pass - 5.306 m
  • Höchster Standort zu Fuß: Dolma Pass - Kailash Kora - 5.630 m
  • Kälteste Temperatur: ca. minus 20 Grad Celsius
  • Wärmste Temperatur: ca. plus 38 Grad Celsius
  • Weiteste Tagesstrecke: 148 km
  • Längste Zeitdauer Sturm: ca. 4 Stunden
  • Größte Anzahl Stürme pro Tag: 4 Stürme

Technische Probleme

18 Reifenplatten, 3 kaputte Raddecken , kaputter Freilauf, kaputter Luftsattel, kaputtes Anhängerrad, Anhängerboden durchbrochen, Kocherpumpe zerbrochen, Filterkerze verschlissen nach ca. 450 Litern gefiltertem Wasser

Plakat zur Expedition  Expeditionsberichte  Fotoserie