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Island - ICELAND

6. Expeditionsbericht

Die letzten zwei Wochen waren wieder sehr erlebnisreich. Im so genannten Goldenen Dreieck des Landes, welches wohl die meisten Islandreisenden ansteuern, besuchte ich ebenfalls die drei schönsten Naturphänomene. Das sind Pingvellir, wo die Kontinentalplatten augenscheinlich auseinander driften, Geysir, welcher alle 5-10 min. seinem Namen alle Ehre macht und Gulfoss, einer der mächtigsten Wasserfälle den ich je gesehen habe. Was mich noch mehr begeisterte war ein Sonnenuntergang bei Hveragerði. Es hatte den Anschein als würde der Himmel brennen und ein Bad im heißen Fluss rundete am nächsten Morgen dieses besondere Erlebnis ab. Anschließend bin ich erneut in die Nordwestfjorde gefahren, welche mir noch in eisiger Erinnerung geblieben sind. Dieses Mal wurde ich aber mit einer unvergleichlichen Woche in einem der wohl schönsten Naturschutzgebiete Europas belohnt. Ich bin fast 100 km durch unberührte Wildnis gewandert und habe dabei das raue, unverfälschte Island erlebt. Hornstrandir nennt sich dieser sagenumwobene Platz, wo es mehr Polarfüchse gibt als irgendwo anders auf unserer Erde. Es verging nicht ein Tag, an dem nicht einer dieser zutraulichen Gesellen meinen Weg kreuzte. Absolute Einsamkeit in dieser zerklüfteten Bergwelt und unbeschreibliche Wetterstimmungen aus Licht und Wolken entschädigen einen für alle Strapazen. Nun bin ich wieder zurück in Isafjördur und möchte in den nächsten Wochen die Fjorde mit dem Kajak erkunden. Vielleicht habe ich Glück und treffe auf Wale, welche hier ihre Kreise ziehen.

Viele Grüße
Euer Gil



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